Wenn Dein Bestes nicht gut genug ist…

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…oder warum die Hamburger Skatrebellen nicht vom Skatgott belohnt wurden.

Bis in die Haarspitzen motiviert, schneeweiße Grüße gehen in diesem Zusammenhang an Christoph D., traten wir am Samstag, den 22. Februar zum letzten Spieltag der Ersten Bundesliga Nord an.

Die Rebellen Jens, Torsten, Frank, Sebastian, Franky, Björn, RaykAndi und Kapitän Pascal wollten das Unmögliche möglich machen und 10 beziehungsweise 12 Punkte Rückstand auf das Führungsquartett, welches aus ISPA Hamburg I, Elbe Asse und den Müsselbuben Oldenburg I und II bestand, aufholen. Dazwischen lag noch das Team der Stadthalle Winsen I auf Rang 5.  Mit einem 22:2 oder 24:0 rechneten wir uns noch ernsthafte Chancen aus, da es direkte Duelle der Aspiranten gab.

Am Vormittag hießen unsere Gegner Elbe Asse, ISPA Hamburg II und Stadthalle Winsener 8 II. Recht schnell konnten wir für klare Verhältnisse sorgen und tüteten mit 700 Punkten Vorsprung auf die Elbe Asse den ersten Sechser des Tages ein. Björn und Pascal schauten sich das Ganze genussvoll von der Bande aus an, während der Wechsel von Rayk zu Andi den gewünschten Effekt erzielte.

Sehr gerne hätte das in Serie 2 so weitergehen können, allerdings setzten sich dieses Mal die Elbe Asse ab, die wir auch mit kräftigem Schlussspurt nicht einholen konnten. Mit gut 200 Punkte Rückstand holten die Rebellen ein 4:2.

Nach diesem 10:2 zur Hälfte des Spieltages hatten wir noch 6 Punkte Rückstand auf den viertplatzierten ISPA Hamburg I, der direkter Gegner nach der wohlverdienten Mittagspause sein sollte.

Dazu kamen noch die Mannschaften von Herz 10 Elbmarsch und ESV Büchen. Die Büchener erwiesen sich als absoluter Spielverderber und holten sich mit einer geschlossenen und unerwartet soliden Mannschaftsleistung und 6179 Punkten das 6:0, was für uns bitter nötig gewesen wäre. Mit 6026 Punkten blieb für uns knapp dahinter nur das 4:2.

So standen die Hamburger Skatrebellen vor Beginn der 20. Serie der Saison mit 70:44 Wertungspunkten da und waren damit tatsächlich chancenlos auf Platz 4, da der Rückstand 8 Punkte betrug.

Ziemlich bedeutungslos war für uns somit die letzte Partie, in der wir mit dem nächsten 6:0 überzeugen konnten. 76 Wertungspunkte und nur Platz 6 in der Endabrechnung und das, wo in den letzten Jahren immer 72 oder 74 Punkte für die Qualifikation zur Endrunde reichten.

Dies lässt nur den Schluss zu, dass der Skatgott unter Umständen Oldenburger sein könnte, da es beiden Vertretungen der Müsselbuben gelang, sich unter die ersten Vier zu spielen. Wo wir Punkte liegen lassen haben, wissen wir selber.

Mit Pascal als Capitano haben wir in der abgelaufenen Saison einen guten Eindruck hinterlassen. In Magdeburg auf den Mannschaftsmeisterschaften werden wir mit zwei Teams im Ligacup vertreten sein und dann knallt es hoffentlich, „Freunde der Sonne“.

Rebellische Grüße vom Stecher

PS: Zum Glück kriegt Heinz seit 20 Jahren keine guten Karten, so dass es für ihn souverän zum Gewinn der Einzelrangliste reichte, Basti und Stechi kamen dahinter auf 3 und 5 ein.

 

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