Rebellen an der Spitze nach 2. Spieltag

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Auch am zweiten Spieltag fuhren wir mit voller Besetzung nach Winsen. Der 23.11.2015 war erneut ein Sonntag und um 9 Uhr war Spielbeginn.
In der ersten Serie spielten wir an Vierertischen mit Spg. Winsen, Geesthacht 1 und ISPA Hamburg 3. Da es keine bedeutenden Ausreißer nach unten gab, waren wir während der gesamten Serie auf der Höhe und gegen Ende lagen wir schon einige hundert Punkte vorne. Am Ende holten wir 6.462 Punkte und hatten damit 700 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

serie1

Wie üblich gab es die gleiche Tischkonstellation in der zweiten Serie. Es ging nun darum an das gute Ergebnis anzuknüpfen und es gelang uns wiederum über 6.400 Punkte zu erzielen.

serie2

Der Zwischenstand in der Tabelle sah dann erfreulicherweise wie folgt aus:

tabelle-nach-6-serien

In der siebten Serie hatten wir dann andere Konkurrenz mit Elbe Asse 2 und Elbmarsch 1. Zwei Punkte waren uns sicher, da wir nur am Dreitisch saßen.
Elbe Asse 2 sind direkte Konkurrenten um den Aufstieg, weshalb es wichtig war den Abstand zu dieser Truppe im bestmöglichen Fall zu erhöhen.
Es zeigte sich, dass es diesmal knapp werden würde und bis zum Schluss war es spannend. Am Ende konnten wir wieder die Serie für uns entscheiden und hatten gut 200 Punkte Vorsprung auf die Elbe Asse.

serie3

Wieder 6 Punkte, wieder gewonnen und damit bauten wir unseren Abstand an der Spitze aus. Einmal noch, auch zum Abschluss sollten wiederum sechs Punkte her.

Und tatsächlich, auch in der vierten Serie des heutigen Tages konnten wir den Tisch gewinnen und haben damit 24 Punkte eingefahren.
Ein unglaublicher Spieltag mit optimalem Ausgang haben wir im November erlebt und dürfen uns nun Tabellenführer nennen:

tabelle-nach-8-serien

Wichtig ist, dass wir weiter konstant spielen und oben bleiben. Nach acht Serien befinden sich drei Rebellen unter den besten 20 Spielern der 2. Bundesliga:

einzel

Es gab also allen Grund zum Feiern:

rebellen

Hier noch zwei Spiele von mir, die eher schwach waren, aber durch die richtige Entscheidung und etwas Glück gewonnen wurden:

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Dieses Spiel habe ich für 18 bekommen. Eine Farbe kann ich nicht drücken und durch die Schwäche in den Trumpffarben bin ich quasi darauf angewiesen, dass Kreuz Doppelläufer ist. Um möglichst ein Volles noch verstechen zu können, drückte ich mir Pik-Ass blank neben der Herz-10.

Spielansage Karo. Nach der ersten Trumpfrunde wurde ich in Pik eingespielt und ich spielte erneut Trumpflusche. Es kam tatsächlich die Pik-10 nach, die ich mit Karo-Dame festhalten konnte (10 im Skat, plus 11 (Pik-Ass), 17 (Pik-Zehn, Trumpfdame, Pikkönig), Kreuz-Doppelläufer (28) gleich 66 Augen.
Gerade bei solchen Spielen ist es wichtig überhaupt einen Plan zu haben. Es bringt hier nichts über die Beifarben zu gehen und nicht Trumpf zu spielen, da dies die Schwäche verrät.

Und hier das zweite Spiel:

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Da sieht erstmal gar nicht schlecht aus, zwei Buben und drei Asse. Über Trumpf bekommen wir aber vorraussichtlich kaum einen Stich – außer wir stechen selber. Kreuz- und Herz-Ass habe ich blanl gedrückt (7 im Keller), doch es lief leider nicht so los, wie gewünscht. Im ersten Stich kam Karo-7, Karo-Dame. Schnibbeln kam für mich nicht in Frage, da das Spiel sofort Platt ist, wenn anschließend Karo-Ass gestochen wir. Wie aber weiter?

Zuerst spielte ich meine blanken Asse, denn diese durften nicht gefährdet werden. Danach der Karo-Rückschub und ich war in HH, denn der Karo-Mann saß links. Es wurde gewimmelt. Danach kam dann eine andere Farbe mit Bild, welches ich gestochen habe, um anschließend wieder den Mann links einzuspielen.
Letztlich war hier genaues mitzählen wichtig, denn meine roten Buben wurden noch wertvoll und ich hangelte mich mit knapp über 60 ins Ziel. Spiele ich hier selber Trumpf, verliere ich, da ich selber ggf. noch auf ein Trumpfvolles der GS angewiesen bin. Manchmal sollte man also unkonventionell spielen…

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