Neue ISPA-Saison: Rebellen trumpfen auf

Am Samstag, den 16.9. begann die neue Saison der ISPA Bundesliga Nord. Nach Beschluss der Delegiertenversammlung der Gruppe Nord wurde die Mannschaftsstärke auf 6 Spieler + 2 Ersatzspieler reduziert.
So nahmen sieben Rebellen in der Stadthalle Winsen motiviert den Kampf um die Punkte auf. Die Aufstellung in der ersten Serie lautete: Sebastian, Franky, Frank, Björn, Pascal und Andreas, dazu Michael als Einwechselspieler. Gegner waren die Elbe Asse I, Elbe Asse II und Euroskat Winsen.
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Zur Halbzeit kam Michi für Franky, der mit einem schnellen 4:0 startete, danach aber nichts Reizbares mehr vorfand. Bei Dreiviertel der Liste waren wir einen Hauch vorne, zum Ende hatten wir aber gegen Elbe I recht deutlich das Nachsehen. Dennoch konnten die Rebellen mit den 4:2 Wertungspunkten zum Start zufrieden sein. Gut 200 Spielpunkte hatten wir mehr als der Drittplatzierte, die Zweitvertretung der Elbe Asse.

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Nach ganz kurzer Pause ging es in Runde zwei gegen die gleichen Gegner. Trotz guter eigener Serie blieb der Mannschaftsführer draußen und schickte Michi von Anfang an ins Rennen, welches leider recht schnell entschieden war, denn Elbe I schoss los wie die Feuerwehr. Spiele waren für die anderen Teams Mangelware. Bei Hälfte kam Andi für Pascal rein, der 5:1 stand. Chancen auf 4 Punkte waren nach wie vor vorhanden. Beim Zusammenrechnen hatte Frank mit 887 Punkten das beste Einzelergebnis.

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So dolle ist das ja nun nicht. Da aber alle Rebellen ähnliche Punktzahlen erzielten und Elbe II und Euroskat Winsen Vollstreicher dabei hatten, gingen wir auch in dieser Serie als Zweiter ins Ziel.

Nun begann die Mittagspause, in welcher wir uns in alter Tradition im und am Rewe-Markt unseres Vertrauens stärkten. In der Spielstätte wird in dieser Saison das Mittagsbuffet nicht mehr angeboten, Kartoffelsalat und Würstchen sollen es dort richten. Grundsätzlich ist es um die Servicequalität in der Stadthalle sowieso schlecht bestellt. Wenn man während seiner knapp zehnstündigen Anwesenheit nicht verdursten möchte, muss man am besten schon selber den Weg in Richtung Tresen antreten, wo man dann z.B. eine 0,33 l Flasche Alster für 3 Euro käuflich erwerben kann. Gezapft wird anscheinend nicht mehr!

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Bevor die Kehlen wieder trocken werden konnten, begann die Nachmittagsrunde. Unsere Kontrahenten hießen Globetrotter Bremerhaven, Skatfreunde Rosengarten II und ESV Büchen. Michi war nun wieder Wechsler. Er übernahm noch vor Halbzeit bei Björn und verwandelte ein 3:2 in ein 9:2. Mal wieder ein geglückter Wechsel! Apropos Glück, in einer recht ausgeglichenen Partie, konnten wir die Globetrotter letztendlich mit gut 200 Spielpunkten überflügeln, der erste Sechser der Saison. Knapp dahinter sicherte sich Rosengarten 2 Zähler.

Aufgrund eines wichtigen privaten Termins mussten die Rebellen in Serie 4 auf Pascal verzichten, die Wechselmöglichkeit war also nicht gegeben. Hauptgegner im Kampf um die volle Punktzahl sollten wieder die Globetrotter aus Bremerhaven werden, da sich bei den anderen Teams frühzeitig schon Streichergebnisse anbahnten. Auch die Rebellen hatten mit Franky ihr Problemkind gefunden, der sich als absoluter Tennisfan outete, von 2:2 über 3:3 stand bei Spiel 16 auf seiner Liste ein 4:4. Von Andi kam frech grinsend die Anweisung „gefälligst ein 18:6 oder so“ daraus zu machen. Einen Block später hatte er den Satz mit 6:4 gewonnen und über 200 Spielpunkte auf der Uhr, bei Abschluss standen dann 885 Gesamtpunkte bei 13:6 in Frankys Listenspalte. Vier Rebellen brachten eine vierstellige Punktzahl. Mit abermals gut 200 Spielpunkten Vorsprung auf die Globetrotter fuhren wir das nächste 6:0 ein. Die 2 Zähler gingen erneut an Rosengarten.

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Bilanzieren können wir mit einem Lachen im Gesicht, dass wir absolut keine Punkte liegen gelassen haben. Guten Grund zum Strahlen hat besonders Frank, der sich als absoluter Leistungsträger der Rebellen am ersten Spieltag erwies und in den 4 Serien ca. 5200 Punkte erzielte.

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Mit diesem 20:4 im Rücken geht es am 28. Oktober in den zweiten Spieltag, wo wir gerne an diese Leistung anknüpfen wollen.

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