Deutsche Meisterschaften Magdeburg 2019

Lustig, feuchtfröhlich und tatsächlich auch erfolgreich verlief das Himmelfahrtskommando in diesem Jahr. Nach dem die Hamburger Skatrebellen in der 1. Bundesliga Nord kläglich an der Qualifikation zur Endrunde scheiterten, meldeten wir eine Mannschaft für den Ligacup-Wettbewerb. Jens, Pascal, Franky, Andi und Neuerwerbung Bassier sollten die Kohlen aus dem Feuer holen. Zuerst einmal wurde auf der Hinfahrt am Mittwoch mit Metronom und Elbe-Saale-Bahn ein Belastungstest durchgeführt, der in unserer Pension in Sudenburg seine Fortsetzung fand.

Motiviert traten wir am Abend zum Vorturnier „Großer Preis von Magdeburg“ an.

Dabei konnte Franky mit glatt 2900 Punkten aus 2 Serien zum ungefährdeten Sieg torkeln. Andi auf Platz 8 (2414 Punkte) und der Bassinator auf Platz 13 (2334 Punkte) rundeten den Erfolg ab. Pascal sollte später im Einzelwettbewerb zuschlagen. Jens wollte das Vorständeturnier gewinnen, hatte jedoch nicht den richtigen Zaubertrank intus.

Am Donnerstagmorgen ging es nach leckerem Frühstück mit Rührei, Lachs, frischen Bäckerbrötchen und anderen Scherzen in der Pension „Am Walmberg“ mit der Tram zum Spielort.

Es war wohl eine Schnapsidee, die Pascal zum Kapitän für den Ligacup machte. Der schwang sofort die Keule und ließ Jens als Ersatz draußen. Andere Optionen gab es auch nicht, da dieser noch seinen Zaubertrank verdaute. Gestartet sind wir mit einem 4:2. Einen Spielpunkt Vorsprung hatten wir auf das Skatteam Berlin. Das hat Pascal wirklich gut hingekriegt. In Serie 2 durfte Jens dann für Andi rein, der mit 5/0 nicht schlecht stand, aber den „Schwachsinn“ am Tisch nicht mehr über sich ergehen lassen wollte. Mit über 4700 Punkten wurde der Sechser eingetütet. Das bedeutete 10:2 Wertungspunkte nach 2 Serien und damit Platz 5 im Gesamtklassement.

In der letzten Serie von Tag 1 begann Jens für Andi gegen die Mannschaften Skatschnecken 2, Gut Blatt Esslingen und Team Sauerland 2. Die sollten sich als harter Brocken erweisen , ging es doch gegen Hochkaräter wie Thomas „Ex-Meeßen“ Franken, Gerhard Riedel und Frank Dreyer. Kapitän Pascal gewann neue Erkenntnisse, was unsere Verstärkung Bassier betrifft. Steht der nämlich 2:2 und würde ausgewechselt, kann der „nicht mehr gut machen“ (O-Ton). Pascal begriff, dass da was Wahres dran sein könnte und machte an seinem Tisch für Andi Platz. Zu diesem Zeitpunkt standen wir mit 1000 Punkten Rückstand auf 0 Punkten. Bassier verwandelte sein Handicap in ein 16/2 und auch der Rest des Teams drehte gewaltig auf, so dass final mit 4281 Punkten ein souveränes 4:2 erreicht wurde.

So blieben wir nach Serie 3 auf Rang 5 und ließen den Abend mit ostdeutsch-westanatolischen Spezialitäten am Hasselbachplatz ausklingen.

Gut gestärkt nach sensationellem Frühstück in der Unterkunft unserer Wahl, fuhr uns die Tram erneut bis vor die Tür vom Maritim. Fit and well starteten wir in Runde 4, in der das Team der Hamburger Skatrebellen abermals die 4000 Punkte – Grenze knacken konnte. Das taten die Skatfreunde von Grand Hand Zossen leider ebenso, so dass es nur ein 4:2 wurde. Preisfrage des Tages: Welche Platzierung hatten wir nach dieser Serie inne??

Als Fünfter ging es in Serie 5, in der die Skatfreunde um Ali Flöck`s Forellen Asse dominierten und wir uns mit 3637 Punkten und 2 Punkten zufrieden geben mussten. Zur entscheidenden sechsten Serie durfte Andi aus taktischen Gründen auf die Ersatzbank. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Strategie Bünde, Euroskat.com Berlin 3 und uns. Das Skatteam Berlin 2 hatte frühzeitig das Handtuch geworfen. Bassier zelebrierte einen unglaublichen Schweinegrand gegen Janny H. in Vorhand und Andi versuchte für Jens Erwin Kröhle in die Hölle zu schicken. Am Ende legte Bünde einen Riesenendspurt hin. Immerhin konnten wir die Euroskater auf Distanz halten und schlossen mit 4136 Punkten und dem nächsten 4:2 ab.

Unsere Gratulation und unser Respekt geht an die Top 3 des Wettbewerbs, Skatfreunde West, Skatschnecken 2 und Strategie Bünde 2.

24732 Spielpunkte und 24:12 Wertungspunkte sind die nackten Zahlen, die uns in der Endabrechnung Platz 6 bescherten. Stolz wie Bolle nahm Pascal unseren Umschlag entgegen. Ein Ergebnis, was uns nur zufrieden stimmen kann und abends im schlechtesten Steakhaus Magdeburgs gefeiert wurde. Bis spät in die Nacht wurde noch zusammen gesessen und heftig gepokert.

Am Samstag und Sonntag lief dann der Einzelwettbewerb und bei vielen Rebellen nicht mehr viel zusammen. Der Bassinator hatte sein Pulver verschossen, Jens fühlte sich vom Pech verfolgt, Franky wurden von „besoffenen Berlinern“ die Spiele weggereizt und  Andi versuchte sich als Bassier-Kopie und reizte alles, was bei drei nicht auf dem Baum war. Pascal hatte aber noch einiges im Köcher. Mit 6747 Punkten belegte er Platz 60, herzlichen Glückwunsch! Für Bassier ging es danach weiter nach Leermoos, Jens fuhr mit seinem Bettgefährten Torsten im Auto gen Heimat und Franky, Pascal und Andi beendeten ihre erlebnisreichen Skattage in einem Zug nach Nirgendwo.

Das Wort zum Schluss: DRRRRRRRRRTTTTTTTTT

Allzeit Gut Blatt wünscht Stechi

 

 

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